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Unter dem Motto „Mutter Anna meets Maria“ machten sich am Samstag, 27. Juni 2020, Schützenbrüder der St. Anna Schützenbruderschaft Lenhausen zu Fuß oder per Rad auf den Weg zur Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung in Werl.

Die Idee entstand bei der letztjährigen 2-tägigen SGV-Wanderwallfahrt (über 68 km). Die langjährigen Wallfahrer Christian Hellweg und André Zepke nahmen sich aus sportlichem Ehrgeiz vor, das Ziel Werl „mal irgendwann“ an einem Tag (über 54 km) erreichen.

Durch den Corona-bedingten Ausfall der SGV-Wallfahrt bot sich nun die Gelegenheit.

Das besondere Anliegen, das man mit auf eine Wallfahrt nahm, lag auf der Hand: Gesundheit für alle Schützenbrüder nebst Familien.

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Auch das Motto war mit „Mutter Anna meets Maria.“ schnell gefunden: Mutter Anna – in Form der Schützenbruderschaft – trifft in der Basilika Mariä Heimsuchung auf ihre Tochter, die Gottesmutter Maria.

Maria und Anna sind wichtig für den Glauben, weil sich ohne sie die Menschwerdung Gottes nicht hätte ereignen können. Und mit ihrer Liebe und Gnade bitten sie für uns Menschen bei ihrem Sohn bzw. Enkel, unserem Gott.

Bei der Wallfahrt zum Gnadenbild in Werl  geht es aber nicht nur um den persönlichen Glauben. Es geht für die Schützenbrüder auch darum, auf dem anstrengenden Weg in Gottes schöner Natur eine neue Erfahrung

zu machen – in der Stille, im Gebet und im Gespräch mit den anderen.

 

Mit einer Aussendungsandacht morgens um 5 Uhr schickte Pfarrer Raimund Kinold also sechs Wanderer auf die Strecke.

Um im anspruchsvollen Zeitplan zu bleiben, machte man nur kurze Trinkpausen in nach 16 km am Sorpesee, nach 28 km bei Hachen und nach 40 km in Neheim, wo noch 2 Wanderer hinzustießen.

Auf den letzten 14 km dann nahmen bei dem ein oder anderen die Schmerzen an Muskeln und Gelenken stark zu. Aber letztendlich erreichte die Gruppe nach insgesamt 10 Stunden Wanderzeit pünktlich  um 16 Uhr das Ziel, wo 7 Radfahrer schon warteten, die ca. 3 Stunden für die Strecke benötigt hatten.

Pastor Stephan Mockenhaupt begrüßte die Wallfahrtsgruppe vor der Basilika und feierte mit ihr eine Andacht vor dem Gnadenbild der Gottesmutter Maria.

Bild 2Beim anschließenden Biergarten-Besuch war man sich einig, dass diese Wallfahrt eine tolle Erfahrung war, die man nicht missen wollte:

Christian Hellweg betonte vor allem die sportliche Gruppenleistung: „Allein ist so etwas nicht zu schaffen.“

Jörg Sieler ergänzte: „Gemeinsam mit Gleichgesinnten die schöne Natur zu genießen und dabei in sich zu gehen und über das ein oder andere nachzudenken – das war einmalig!“

 

 


 

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